Es brennt mir vieles auf dem Herzen und zugegeben - ich fühle stark. Das hat schon so manche Menschen eingeschüchtert, entmutigt, um nicht zu sagen abgeschreckt. Es waren in erster Linie Männer, die meine Art zu sein so sehr verunsichert hat, dass sie mich maßregeln und zurechtweisen mussten. Ihre Sätze begannen dann immer mit "Du bist zu...." und "Du musst weniger....sein". Vor allem haben sie meine Emotionen gestört. Damit konnten sie nicht umgehen. Dass ich so stark fühle, das sei nicht normal. Ich solle mich entspannen, cool sein, langsam machen. Ich wünschte, sie hätten sich mehr Zeit genommen mich wirklich kennenzulernen, aber es wurde mir schnell klar, dass es in den wenigsten Fällen um mich ging, sondern um deren Bedürfnisse, die gestillt werden wollten. Und ich habe mich ihrer angenommen und sie in meinem Schoß mit dem versorgt, wonach es sie dürstete. Aber bitte immer ohne Gefühle. Gefühle haben hier keinen Platz. Doch wie können Sinn und Sinnlichkeit ohne...
< In einer Welt, in der mit einem Klick die gesamte Welt verfügbar zu sein scheint und sich über den Bildschirm ergießt, erscheint das Besondere banal und das Banale besonders reizvoll. Erstickt von einer Flut von Bildern wird der Blick fürs das Wesentliche verschleiert.> Ständiges Starren auf Bildschirme verschiedener Formate, die öfter berührt werden als Haut, stumpft ab. Und dennoch huschen hin und wieder Fetzen von Sensation und Zauber ins Blickfeld und wecken das taub gewordene Auge aus dem Fixationsmoment auf. Frauen mit dem gewissen Etwas werden in einer Landschaft, die in Grau getüncht ist, zu essentiellen Farbtupfern. Das gewisse Etwas entzieht sich einer in Stein gemeißelten Definition, denn es ist nicht mit dem Verstand, sondern dem sechsten Sinn zu erfassen. Und dieser bedient sich feiner Antennen, mit denen jeder ausgestattet ist. Die Frau mit Pep entgeht keinem. Sie lässt Männeraugen aufblicken und bringt ihre von Routine und Anspannung er...